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Gutachten zur Digitalisierung der Energiewende avisiert

Der vom Bundeswirtschaftsministerium eingesetzte Beirat zur Evaluierung der Digitalisierung der Energiewende hat am 30. Januar 2018 seine Arbeit aufgenommen.

Am 30. Januar 2018 trafen sich die 40 Mitglieder des Beirats zu ihrer ersten Sitzung. Sie kommen aus der Energiewirtschaft, der Automobilindustrie und der IT-Branche. Neben Verbandsvertretern gehören dem Gremium auch Repräsentanten einzelner Unternehmen an.

Die Beiratsmitglieder sollen Daten, Informationen und Expertise in das Digitalisierungsmonitoring einfließen lassen. Auf dieser Grundlage wird dann jährlich ein sogenanntes Digitalisierungsbarometer erstellt.

Insgesamt soll es bis zum Jahr 2021 vier solcher Digitalisierungsbarometer geben. Darüber hinaus sollen drei Gutachten, die im Laufe dieses Jahres u.a. von dem Wissenschaftlichen Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) verfasst werden, Denkanstöße und Handlungsempfehlungen für „ausgewählte Top-Themen“ geben. Dabei geht es zum einen um die Frage, wie Verbraucher stärker motiviert werden können, an der Energiewende teilzunehmen und welche Geschäftsmodelle sich dafür eignen. Zum anderen soll untersucht werden, wie fluktuierende Einspeisung und zunehmend flexiblere Nachfrage in Einklang gebracht werden können, um den Verteilnetzausbau begrenzen zu können. Schließlich geht es um die Frage, welche Telekommunikationsinfrastruktur notwendig ist, um diese Ziele zu erreichen.

„Wir werden analysieren, welche TK-Infrastrukturen notwendig sind, um die Energiewende nachhaltig zu unterstützen. Ebenso werden wir aufzeigen, wie die TK-Regulierung verändert werden sollte, um passgenaue TK-Lösungen für die Energiewirtschaft zu ermöglichen“, verspricht Iris Henseler-Unger, Geschäftsführerin des Wissenschaftlichen Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK).

Das effiziente Zusammenwirken von Markt und Verteilnetzen beim Einsatz flexibler Nachfrager ist eine der Kernaufgaben für das Gelingen der Energiewende.

 

//Ursprünglicher Artikel von Herrn Fritz Wilhelm, Energie & Management Verlagsgesellschaft mbH