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Milliardenmarkt für neue Dienstleistungen

Höhere Erlöspotenziale für Mieterstrom als für Batteriespeicherverkauf und Elektromobilitätsservices zeigt eine Untersuchung über den Markt für neue Energiedienstleistungen.

Der Energiewirtschaft sucht in sektorenübergreifenden Dienstleistungen mit Mieterstrom, Batteriespeichern und Elektromobilität neue Erlösmöglichkeiten. Sie sollen Stadtwerken über Einbußen im Commodity-Geschäft hinweghelfen.

Erste Abschätzungen zeigen theoretisch mögliche Marktpotenziale für die drei genannten neuen Dienstleistungen in den nächsten fünf Jahren.

Für Mieterstromangebote wird das Potenzial auf maximal 6,1 Mrd. Euro für ganz Deutschland, davon allein 1,2 Mrd. Euro in Nordrhein-Westfalen und 750 Mio. Euro in Bayern, beziffert.

Deutlich weniger Potenzial, nämlich 500 Mio. Euro für Gesamtdeutschland (NRW: 87 Mio. Euro; Bayern: 170 Mio. Euro), wird in dem Verkauf von Batteriespeichen an Besitzer von Gebäuden mit Photovoltaikanlagen auf dem Dach gesehen.

Im Bereich der Elektromobilität wird zwischen zwei Erlösmöglichkeiten unterschieden.

  • Für die Lieferung von Ladestrom für 1 Mio. Elektrofahrzeuge wird ein Erlöspotenzial von deutschlandweit 4,1 Mrd. Euro (NRW: 868 Mio. Euro; Bayern 678 Mio. Euro) abgeschätzt.
  • Das Potenzial für die Errichtung privater Lademöglichkeiten für Elektroautos wird mit insgesamt 1 Mrd. Euro (NRW: 214 Mio. Euro); Bayern 167 Mio. Euro) angegeben.

Das Marktpotenzial für Elektromobilitätsdienstleistungen summiert sich auf 5,1 Mrd. Euro, bleibt aber hinter den Erlösmöglichkeiten für Mieterstrom zurück.

 

//Ursprünglicher Artikel von Herrn Peter Focht, Energie & Management Verlagsgesellschaft mbH